
Wie schon im September 2009 für das Ahornfelder Festival in Leipzig (mehr darüber hier) gestaltete punktsieg ein Kartenspiel für den Auftritt des Quartetts Franke Neumann Schmidt Weinheimer. Das Ensemble führt im Rahmen des New York City Electroacoustic Music Festival eine mehrkanalige elektroakustische Komposition auf, die sich ein weiteres Mal mit dem Phänomen Vogelzug beschäftigt. Vor dem Konzert werden die Spielkarten ausgegeben. Das Publikum wird dazu aufgefordert, miteinander nach den Regeln des Quartett-Spiels Karten auszutauschen, bis jeder Besucher einen kompletten Kartensatz in Händen hält. Ziel ist sowohl die Wissens-Vermittlung als auch das Befördern des kommunikativen Moments zwischen Publikum und Musikern als visuelle Ergänzung des klanglichen Materials.
Mehr zur Arbeit von Franke Neumann Schmidt Weinheimer bei ALULA TON SERIEN hier

Bei einem Ausflug in die Dübener Heide im Leipziger Umland entdeckte ich diese wunderbare Fassadengestaltung. Langes Knobeln war notwendig um herauszufinden, wie das hier ausgeschilderte Möbelhaus tatsächlich heißt. Für dieses Logo mit seinem wackeren Claim ein Dankeschön an die Firma Ertel, weil »Ertel bringt´s«!

punktsiegs Kunde Baumann Wintergarten GmbH hat für sein »Innovatives Marketing« den diesjährigen Designpreis des Oberfränkischen Handwerk erhalten. Seit 2003 lobt die Handwerkskammer für Oberfranken den Preis für »erfolgreiche Gestaltung im Handwerk« aus.
Der Preis steht »Für gut gestaltete/designorientierte Produkte und Objekte, für innovative Geschäftsideen im Handwerk. Und für das kaufmännische Geschick der Unternehmen, neue Ideen auch erfolgreich umzusetzen.« Jurybegründung, PDF 236 KB
Seit 2009 betreut punktsieg den Außenauftritt des Unternehmens Baumann in gestalterischer und markenstrategischer Hinsicht. Mehr dazu hier.

Die Farbe des Jahres 2010 ist PANTONE 15-5519 Turquoise. Wir erinnern uns: die 90er Jahre gestalteten sich farblich häufig in dieser Mischfarbe zwischen blau und grün, deren Temperatur in der Farbpsychologie sowohl als besonders kalt gilt, gleichzeitig aber an karibisches Meer erinnern soll. Türkis waren U-Bahnen, Poloshirts, Treppengeländer, Tupperware-Behälter und auch Plattencover (oben von links nach rechts: 1. Complilation Just the Best, 1996; 2. Nirvanas Album Nervermind, 1991; 3. Marusha Somewhere Over The Rainbow, 1994). Wie schade, dass alle Modeerscheinungen wiederkehren – so auch türkis. Zweifelhaften Dank dafür PANTONE!

Ein aufmerksamer Blogleser ließ mir kürzlich diese Drucksache zukommen. Herzlichen Dank für diesen Flyer, der durch Komposition, Wortwitz und besonders dynamischen Schriftsatz überzeugen kann! Dies ist der 1. post in der neuen Reihe typography hurts. Wer Drucksachen findet, die in diese Reihe passen, kann sie mir gerne abfotografiert oder eingescannt per E-Mail oder auch physisch per Briefpost zur Verfügung stellen.
Looking forward to getting hurt by your typography! Yours sincerely, punktsieg

Die Arbeit von punktsieg wird in einer Buchbesprechung von Dirk Tolkmitt lobend erwähnt. Die Gestaltung der im September 2009 erschienenen Festschrift für Kurt Größler »begegnet uns doch hier in ausgesprochen ästhetischer und zeitgemäßer Erscheinung, wie man sie nur selten im naturwissenschaftlichen Bereich findet.«, so Dirk Tolkmitt (Vorstandsmitglied im »Verein Sächsischer Ornithologen e.V.«) in seiner Rezension - erschienen in:
Mitteilungen des Vereins Sächsischer Ornithologen e.V.
Band 10, Heft 3, Hohenstein-Ernstthal 2009
S. 272

Ich beginne eine neue Reihe namens »typography hurts«, die Beispiele besonders schlecht gelungener Gestaltung präsentiert.
Gestaltung ist allgegenwärtig; Kaum etwas, das nicht gestaltet ist – alles braucht dieser Tage ein Erscheinungsbild, eine irgendwie gestaltete Oberfläche. Da ich bei mir selbst ein Satt-Sein an visuell aufbereiteten Inhalten bemerke, interessiert mich gerade das Abwesend-Sein von Gestaltung insbesondere das Abwesend-Sein von Gestaltung, die nach Übereinkunft als »gut« gilt.
Mehr dazu bald!